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T1Day - Was ist passiert?!

VERFASST VON: SARA

Ab geht's nach Berlin!

Unser Flug war schon lange gebucht. Endlich war es soweit: am 26. Jänner ging's endlich ab nach Berlin, um am T1Day teilzunehmen. Lange hatten wir nicht Zeit, doch einen Tag gönnten wir uns vorab schon, um Berlin ein wenig zu erkunden. Den Abend unserer Ankunft starteten wir jedoch gleich mit einer bösen Überraschung: das ekligste Essen, dass wir jemals zu uns genommen haben. Mit griechischen Details wollen wir euch jedoch verschonen.

 

Nachdem wir uns am nächsten Tag mit einem tollen Frühstück gestärkt hatten (an dieser Stelle vielen Dank an die tolle Nächtigungsmöglichkeit) erkundeten wir Berlin. Hippe Cafés,  ein Besuch im Spionagemuseum und leckere Küchlein versüßten uns den Tag (und auch unserem Blutzucker). Voller Spannung versuchten wir dann möglichst viel Schlaf zu bekommen, um für den nächsten Tag fit zu sein!

 

DEr Tag der Tage: DEr T1Day

Mit kleiner wienerischer Verspätung schafften wir es um 10 Uhr rechtzeitig zum Programmbeginn ins H4 Hotel Berlin Alexanderplatz. Das Programm klang vielversprechend: Ilka und Fredrik eröffneten den Tag mit persönlichen Anekdoten und machten Lust auf mehr.

 

Im ersten Vortrag sprach Timur Oruz über seine Erfahrungen mit Diabetes Typ 1 als Leistungssportler. Als deutscher Hockey-Nationalspieler weiß er ausgezeichnet darüber Bescheid, wie sich Sport und Bewegung auf seinen Blutzucker auswirken. Er erzählte darüber, dass er den Freestyle Libre benutzt, jedoch auf eine Pumpe verzichtet. Wie sehr Sport jedoch dabei hilft, den eigenen Körper mit seinen Möglichkeiten und Grenzen kennenzulernen, kann auch er bestätigen.

 

Schlag auf Schlag geht's weiter mit einer Session zu Open APS und Closed Loop. Was sich in diesem Bereich tut ist einfach unglaublich!!! Dazu könnt ihr jedoch mehr in einem anderen Bericht lesen!

Start Ups stellen sich vor

Parallel zum Bühnenprogramm waren natürlich einige Pharmaunternehmen vor Ort, um ihre neuesten Produkte zu bewerben. Aber auch einige kleine Start ups hatten die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Von Diabetiker-Unterwäsche, zu Sportbekleidung, einem Sensor, welcher die richtige Insulin-Temperatur misst, zu einer Lampe, welche mit Farben den Blutzucker anzeigt, war alles dabei.

Leider war alles andere als genug Zeit alle Infostände zu besuchen. Da das Programm in einem engen Zeitrahmen stattfand und dazwischen ja auch mal Zeit für einen Snack und Kaffee sein musste, verpassten wir leider einige Info-Stände, die wir gerne noch besucht hätten.

Diabetes Camps

Diabetes on Tour mit Ulrike Thurm und Felix Petermann. Gemeinsam besprechen sie mit dem randvollen Seminarraum ihre Erfahrungen mit Diabetes, Reisen und Sport

 

Nach zwei Sessions zum Thema Typ F und Hypovermeidung geht es nach der Mittagspause mit leckeren Buffet zu den Diabetes Camps. Was ist das denn nun wieder?

 

Wir konnten uns zwischen vier verschiedenen Camps entscheiden, welche dann paralell stattfinden würden. Zur Auswahl standen:

 

 

 

  1. Versagen der Technik! Was passiert, wenn die Technik ausfällt? (Claudia Sahm und Andreas Thomas)
  2. Open APS (Frank Best und Bernhard Gehr)
  3. HypoDE (Lutz Heinemann und Norbert Hermanns)
  4. Mit Diabetes on Tour (Ulrike Thurm und Felix Petermann)

 

Ich entschied mich für den Vortrag zum Thema Diabetes, Reisen und Sport. Zu Beginn hat uns Felix über seine Erfahrungen während seines Studiums in Kalifornien erzählt. Es kamen allgemeine Tipps zum Packen und an welche Dinge man vorab denken sollte. Hierzu findet ihr auch einen Beitrag von uns zu Diabetes und Reisen: https://www.diabetes-insights.com/rucksackreisemitdiabetes/

 

Danach ging's über zum Thema, das mich wirklich interessierte: wie ging Felix mit seinem Diabetes um, wenn er Leistungsport betrieb? Er erzählte uns, dass er während wichtigen Spielen immer eine Flasche mit einem kohlenhydrathaltigen Getränk bei sich im Tor hatte. Mit sage und schreibe 12 BE!!! Dazu gab Ulrike auch noch den Tipp, Maltodextrin 19 zu benutzen. Dabei handelt es sich um ein Kohlenhydratgemisch, welches zum Zunehmen und für SportlerInnen mit hohem Energiebedarf eingesetzt wird. Ich werde es auf jeden Fall beim nächsten (Halb)Marathon ausprobieren und euch über meine Erfahrungen berichten!

Felix hat uns auch seine CGM Kurve des Tages gezeigt, an welchem er im Yosemite Nationalpark unterwegs war. (eine anstrengende 30km Tour!)

Das Ende eines tollen Tages

Zu Ende dieses informativen und ereignisreichen Tages konnten alle Start ups nochmals ihre Produkte auf der Bühne vorstellen. Leider war die Veranstaltung zeitlich im Verzug und es war nicht sehr viel Zeit dafür geblieben. Ich finde den AustellerInnen sollte im nächsten Jahr mehr Zeit im Pausenraum gegeben werden.

 

Zum Ausklang gab es noch (vegetarische) Berliner Currywurst. Wie es eben in Berlin sein muss! ;-)

Wir haben an diesem Tag viel gelernt, neue Freundschaften geschlossen und sind voller Motivation wieder nach Hause geflogen. Ein großes Dankeschön an alle, welche diesen Tag zu so einem großen Erfolg gemacht haben!

 

 

 

 

Mehr Informationen zum T1 Day erhaltet ihr unter: http://t1day.de/

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Kommentare: 1
  • #1

    Bratke Josef (Donnerstag, 08 Februar 2018 09:35)

    tolle Info
    Grüße an euch Beide.